Europa im Umbruch

und der böse Marxismus

Der Marxismus in Russland

„Frage-Antwort“ vom 29.07.2019

Moderator: Guten Tag, sehr geehrte Zuschauer, Zuhörer und Gäste in Studio! Heute ist der 29.07.2019!

Eine Nachricht von Daniil. «Der Marxismus ist eine Ideologie der Versklavung, die vom Globalen Prädiktor geschaffen wurde, um den Konsum der Menschen zu reduzieren. Die kommunistische Bewegung in Russland entstand aus dem Marxismus, weil dieser volksnahe Ideen beinhaltete, wie zum Beispiel einen Gesellschaftsaufbau, in dem die arbeitende Bevölkerung nicht ausgenutzt wird. Später wurde der Marxismus von Lenin weiter ausgearbeitet und Stalin überarbeitete ihn letztendlich grundlegend neu. Infolgedessen wandelte sich der anfänglich marxistische Schein-Sozialismus in den fast idealen Sozialismus, mit Tendenz zum Kommunismus, und so weiter und so fort. Letzten Endes entstand die KGS…»

Valeriy Pyakin: Das sehe ich anders.

Moderator: «Bedeutet das, dass es ohne den bösen Marxismus auch keine Stalin-Periode gegeben hätte und damit auch keine KGS? Wäre es zur kommunistischen Bewegung in Russland gekommen, wenn der Globale Prädiktor den Marxismus nicht geschaffen hätte? Wie stark war sein Einfluss? Wozu schuf der Globale Prädiktor eine Ideologie, die äußerlich dem Sozialismus ähnelt? Hat er vielleicht einen Fehler gemacht?»

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Valeriy Pyakin: Nein. Indem der Globale Prädiktor eine dem Sozialismus ähnliche Ideologie schuf, versuchte er den Sozialismus zu imitieren und die Völker der Erde in einer Gesellschaft, bestehend aus Massen und Eliten, zu strukturieren, um sie weiterhin ausbeuten zu können. Das ist ein Trugbild. Genauso wie die Geopolitik ein Trugbild ist, mit dem Ziel, die tatsächliche globale Politik zu verschleiern.

Der Marxismus hätte sich in Russland in der Form gar nicht erst entfalten können und Stalin hätte ihn gar nicht reformieren müssen, wenn die Romanow-Dynastie nicht gewesen wäre. Insbesondere Alexander III., welcher das Dekret über “die Kinder aus einfachen Verhältnissen”1 unterzeichnet hat.

Denn als dieses Dekret in die Tat umgesetzt wurde, wurde Russland seiner Fachkräfte vollkommen beraubt. Das zeigte sich nicht nur dadurch, dass wir im Ersten Weltkrieg mit viel zu wenig Offizieren angetreten sind und es nicht geschafft haben, den Offizierskorps in der Form wiederherzustellen, wie er vor dem Krieg war (d.h. die Qualität des Offizierskorps war um Längen schlechter) … Sondern am deutlichsten zeigte sich der Bildungsmangel in Russland im Zustand des Militärisch-industriellen-Komplexes. Immer wenn man uns erzählt, dass sich Russland im Aufschwung befand und die bösen Bolschewiki den Fortschritt gestoppt haben, möchte ich fragen: “Freunde, von welchem Planeten kommt ihr denn? Von Tormans? Von welcher Entwicklung sprecht ihr? Zu der Zeit ging die Welt zu den Verbrennungsmotoren über und in Russland wurden gerade mal Dampfmaschinen eingeführt. Uns fehlten ganze Industriezweige!”

Wie verlief denn überhaupt unsere ökonomische Entwicklung? Betrachten wir es im Schnelldurchlauf.

Im Russisch-Osmanischen Krieg in den Jahren 1877-1878 gab es große Verluste. Was darauf zurückzuführen ist, dass Alexander II. die Truppen persönlich anführte. Aber das konnte man dem Zaren nicht so direkt sagen, deswegen sagte man: “Es liegt an den Bergen. Wir können in den Bergen nicht kämpfen, weil wir uns auf so einen Krieg nicht vorbereitet haben”. Allerdings  schlug sich Judenitsch im Ersten Weltkrieg mit unvorbereiteten Truppen in den Bergen sehr gut. Also lag es nicht an den Bergen, sondern an Alexander II. … Worum geht es also? Der Russisch-Osmanische Krieg ist im Grunde der erste ernsthafte europäische Konflikt, in dem das erste mal massenhaft Waffen mit Repetiersystem verwendet wurden (die Kavallerie der türkischen Baschi-Bosuks hatte ungefähr 40 Tausend Winchester-Gewehre). Experten aus aller Welt konzentrierten sich darauf, dieses Potential zu erschließen. Und als sie die Erfahrung, die man ihm Russisch-Osmanischen Krieg mit den Repetierwaffen gesammelt hatte, studiert hatten, zogen sie folgende Schlüsse: Den Armeen BLEIBT NICHTS ANDERES ÜBRIG, als sich mit hochwertigen Schnellfeuerwaffen auszurüsten. Nur bei uns galt immer noch das alte Sprichwort: “Ändere niemals ein System, das funktioniert. Warum sollte man die eigene Waffenindustrie umstrukturieren?”

Zur selben Zeit begann bei uns der Ausbau des Schienennetzes. Und was ist passiert? In den Rüstungsbetrieben haben die Leute massenhaft gekündigt. Diese Arbeiter wechselten  zum Bau des Eisenbahnnetzes über. Denn sie waren technisch versiert und es gab nicht so viele Fachkräfte, die mit komplexen Mechanismen umgehen konnten. Aber das Schienennetz musste erweitert werden.

Danach ging es periodisch weiter: Sobald das Land einen weiteren Entwicklungssprung benötigte, wurden wieder Fachleute von den Rüstungsbetrieben abgezogen (z. B. in den Schiffbau, in den bereits erwähnten Eisenbahnbau und andere Bereiche). Es wurden also immer mehr Fachkräfte aus dem Militärisch-industriellen-Komplex abgezogen (Tausende wurden gekündigt und nur zu einem Bruchteil wieder ersetzt). Die Waffenqualität fiel dabei kontinuierlich.

Aber das wohl Interessanteste ist: Alexander III., welcher die russische Armee auf das Mosin-Gewehr umrüstete, stieß auf das Problem, dass uns die Maschinen zur Herstellung der Waffen einfach komplett fehlten. Das Geld hätten wir schon auftreiben können, aber ohne einen Kredit bei den Rothschilds, hätte uns niemand die Maschinen und die Technologien verkauft. Und die Rothschilds hätten den Kredit nur genehmigt, wenn wir eine militär-politische Allianz mit Frankreich eingegangen wären. Frankreich kämpfte im sogenannten Krimkrieg gegen Russland, seine Ziele sind seitdem dieselben und Großbritannien hat ebenfalls dieselben Ziele was Russland angeht. Wir haben  ein Bündnis mit unseren politischen Gegnern geschlossen und gegen Deutschland, unseren natürlichen Verbündeten gekämpft.

Nun gut, es wurden also immer mehr Leute aus dem Militärisch-industriellen-Komplex abgezogen. 

Zu Sowjetzeiten gab es eine Anekdote über die Erntezeit, zu der damals das ganze Volk um die Ernte wetteiferte. Kommt der Vorsitzende einer Kolchose zum Sekretär der Bezirksverwaltung und fragt: “Iwan Iwanitsch, wie geht’s denn?” Dieser sagt: “Petr Petrowitsch, wirklich schlecht. Richtig richtig schlecht”. Da tritt der Sekretär der Bezirksverwaltung an ihn heran, fasst ihn bei den Schultern und sagt: “Iwan Iwanitsch, beschönige es doch nicht, sag wie’s ist”. Die Situation um den Personalbestand und das Bildungssystem kann man nur mit dieser Anekdote erklären: es ist nicht nur einfach alles richtig richtig schlecht, es ist die blanke Katastrophe. Dass Russland im Ersten Weltkrieg zerfällt, war dem gesamten Generalstab klar. Und dieser Generalstab bereitete sich darauf vor, während des Krieges einen Umbau des Staates vorzunehmen. Das bedeutet ein Teil des Generalstabs war an den Vorbereitungen der Februarrevolution beteiligt. Der andere Teil des Generalstabs (besonders das Oberkommando der Aufklärung und der Artillerie) bereitete sich darauf vor, nach dem Sturz des Zaren und der Zerstörung des Staates, schnell die Steuerung des Landes an sich zu bringen, das Land aus dem Krieg herauszuführen und, während sich alle untereinander zanken, Ordnung einzuführen. Das waren die Bolschewiki. Das heißt, das war auch der Grund dafür, dass quasi der gesamte Generalstab auf die Seite der Bolschewiki übergelaufen ist, denn im Wesentlichen ist die Oktoberrevolution ein Projekt des russischen Generalstabs (besser gesagt – des Oberkommandos der Aufklärung).

Entschuldigung, ich habe mich ein wenig in die Geschichte vertieft. Wie war die Frage?

Moderator: Warum hat der Globale Prädiktor eine Ideologie geschaffen, die äußerlich dem Sozialismus ähnelt?

Valeriy Pyakin: Um die Menschen zu betrügen.

Wenn wir durch die Romanows nicht so geschwächt worden wären (besonders durch den Erlass über die “Kinder aus einfachen Verhältnissen”), dann hätte Stalin den Marxismus nicht überarbeiten und wieder einführen  müssen. Aber nach Stalin kam Chruschtschow, nach Stalin kam Breschnew und … Stalin hat mit Hilfe des Marxismus das Land wieder aufgebaut, und Chruschtschow, Breschnew und Gorbatschow haben es mit Hilfe des Marxismus zu Grunde gerichtet. Der Marxismus ist also ein Instrument zur Zerstörung eines Staates, so war es und so ist es auch jetzt noch. Stalin handelte aber nicht danach, er hat etwas anderes gemacht – er hat das Land wieder aufgebaut. Und wenn unser Bildungssystem nicht so katastrophal gewesen wäre, dann wäre es nicht notwendig gewesen den Marxismus wieder aufleben zu lassen. Wir wären erst gar nicht in die Situation gekommen, im Ersten Weltkrieg gegen die wahren Verbündeten, auf Seiten politischer Gegner zu kämpfen (wir haben quasi gegen uns selbst gekämpft und unseren Staat zerstört) – das alles wäre nicht passiert, das Land hätte sich dynamisch entwickeln können.

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Aber die Generäle – sowohl die, die für die Februarrevolution eintraten, als auch die, die das fortführten und mit der Oktoberrevolution ihr Werk vollendeten – verstanden, dass unter dieser Führung das Land kein Entwicklungspotential hat – das Regierungssystem des Landes führt zum Untergang. Deshalb wurde das genutzt, was eben im Instrumentarium der Generäle des Generalstabs (besser gesagt – des Oberkommandos der Aufklärung) zur Verfügung stand. Unter ihrer Führung gab es eine globale Revolutionsbewegung. Und sie nahmen sich eine dieser Bewegungen heraus – die Partei der Bolschewiki – und auf dieser Grundlage befreiten sie das Land. Den Marxismus mussten sie anwenden, denn, wie sich herausstellte, gab es keine Fachkräfte mehr: dieser Teil war geflüchtet. Was bleibt da übrig? Irgendwelche Fachkräfte müssen aus dem Westen herangeschafft werden, also sollte man möglichst nicht mit den Trotzkisten in Konflikt geraten, und deshalb existierte die Komintern bis 1943 und noch mehr dergleichen. Aber das ist ein weitläufiges und umfassendes Thema, welches auch sehr interessant ist.

Deshalb hatte der Marxismus auf Russland keinen positiven Einfluss (er brachte nur Leid). Aber eine schlechte Erfahrung ist auch eine Erfahrung.

Die Umstrukturierung Europas

Moderator: Eine Frage von Juri: “Valerij Viktorowitsch, in fast allen “Frage-Antwort”-Sendungen sagen Sie, dass der Globale Prädiktor plant, Europa umzustrukturieren und auf diesem Territorium neue Staaten, neue Nationen und Sprachen schaffen will. Dazu meine Frage: Wozu braucht der Globale Prädiktor diese Umstrukturierung und Störung der natürlichen Ordnung? Ist es den nicht einfacher die Länder zu steuern welche bereits existieren? Weshalb will der Globale Prädiktor Europa umstrukturieren?

Valeriy Pyakin: Natürlich entstandene Staaten haben eine traditionelle Volkskultur, die die Manipulation dieser Völker verhindert. Und beachten Sie, dass die Erfahrung mit dem großen Völker-Schmelztiegel in den USA bereits ihre Wirkung gezeigt hat. Auch in China zeigte die Erfahrung mit dem Völker-Schmelztiegel ihre Wirkung. Das heißt, sie müssen alles auf einen Nenner bringen. Dafür müssen die traditionellen Kulturen zerstört werden. Denn Völker sind in der Lage mit ihren traditionellen Kulturen miteinander zu interagieren und der Ausbeutung natürlicher Ressourcen der Erde, sowie der Zerstörung von Ländern und Völkern mehr Widerstand zu leisten. Ein Indikator dafür ist das Russische Imperium, Russland als Zivilisation der Russischen Welt.

Und das ist der wahre Grund, warum die Globalisten, die die ganze Welt ausbeuten, natürliche Ressourcen abzweigen. Um an die natürlichen Ressourcen eines bestimmten Landes zu gelangen, muss man die kulturelle Identität eines Volkes auslöschen, damit es sich nicht wehrt und die natürlichen Ressourcen ausgebeutet werden können. Außerdem sind Völker, deren kulturelle Identität ausgelöscht wurde, nicht in der Lage sich der Steuerung des Globalen Prädiktors zu widersetzen – sie sind lediglich eine Biomasse, die man jederzeit stutzen und auf eine Milliarde oder 500 Millionen reduzieren kann (davon haben wir bereits gehört).

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Als ich auf die Frage bezüglich der Kundgebungen geantwortet habe, habe ich es im Prinzip schon gesagt: Wissen ist Macht. Nehmen Sie diese Macht in Ihre Hände. Macht ist die in die Praxis umgesetzte Fähigkeit zu steuern. Steuerung ist ein informationeller Prozess, die Verbreitung von Informationen ist das Wesen der Steuerung. Das Hüpfen zu Staatsstreichen (siehe Maidan), an Meetings teilnehmen – das ist reine Zeitverschwendung und stellt eine Weigerung dar, sich selbst an den Steuerungsprozessen zu beteiligen.

Deshalb, wenn Sie verstehen, dass Wissen Macht ist, setzen Sie sich hin und lernen Sie, wie komplexe soziale Supersysteme gesteuert werden. Dieses Wissen erhalten Sie nur aus der “Konzeption Gesellschaftlicher Sicherheit”. Studieren Sie die Arbeiten des Internen Prädiktors, die vor dem Juni 2018 veröffentlicht wurden. Werden Sie konzeptuell mächtig. Schützen Sie Ihre Interessen und die Ihrer Familie.


1 – 1887 unterzeichnete der damalige Bildungsminister Deljanow einen Erlass, in dem es hieß, dass nur begüterte Kinder zum Gymnasium zugelassen werden sollten. Kindern aus ärmlichen Familienverhältnissen blieb von da an die Gymnasialbildung verwehrt.

Fonds Konzeptueller Technologien

6 Gedanken zu “Europa im Umbruch

  1. Drusius

    Jede Ideologie ist immer gegen die Menschen gerichtet und auf deren Benutzung oder Beseitigung, da spielt der Kommunismus keine Ausnahme, wie auch die CO2-Unsinns-Ideologie oder die Ideologie des Faschismus oder der Plandemisierung von Kokolores. Solche Ideologien funktionieren nur mit Gewalt und auf der Basis der Angst und eines Bildungssystems daß darauf zielt: „Ein Ochse vor dem Pflug und ein Ochse hinter dem Pflug“.

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    1. Drusius

      Langfristig können Ideologien das Bewußtsein beeinflussen und künftige Handlungen unbewußt steuern. Deshalb sind die wohl auch traumatisierend aufgebaut und werden mit Gewalt durchgesetzt (traumatisierend)..

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  2. Drusius

    So, wie es in Europa keine autothone Glaubensrichtung geben soll, trifft das auch für die Ideologien zu, die nur bestimmten Zielen dienen und immer wieder ergänzt werden, wie z.B. Kommunismus, Faschismus, Demokratismus und Corona. Das alles wurde und wird auf die Menschen ausgegossen. Mit der Corona-Idelogie verstehe ich besser, wie Faschismus funktioniert hat.

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  3. Drusius

    Was man lesen kann, ist z.B. daß der russische Adel so vom globalen Prädiktor eingeschätzt wurde, daß er in der vorgesehenen Zeit die Entwicklungsziele nicht erreichen würde – trotz riesiger ausländischer Investitionen (z.B. deutscher und französicher Roter-Schild-Zentralbanken vor dem roten Schwert der City of London). Deshalb wurde, wie in anderen Ländern, eine „Revolution“ verordnet.

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