Trump erobert den Mond

Wie die USA sich den Mond angeeignet haben

„Frage-Antwort“ vom 13.04.2020

Moderator: Guten Tag, sehr geehrte Zuschauer, Zuhörer und Gäste im Studio. Heute ist der 14. April 2020.

Hier die Frage: «Valeriy Viktorovich, kommentieren Sie bitte den von Trump unterzeichneten Erlass über das Recht der USA, die Ressourcen des Mondes zu nutzen. In dem Erlass heißt es, dass die USA das Abkommen über die Aktivität von Staaten auf dem Mond und anderer Himmelskörper (Mondvertrag) nicht anerkennen. Laut dem Abkommen, sind Tätigkeiten zur Erforschung des Erdsatelliten Gemeingut der ganzen Menschheit».

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Valeriy Pyakin: Nun, er hat nicht nur den Mond-Erlass unterzeichnet, es steht auch noch das Thema im Raum, dass die USA wegen des Coronavirus Entschädigungszahlungen von China verlangen sollten. Es werden auf den ersten Blick absurde Entscheidungen getroffen, diese haben jedoch einen ernsthaften politischen Hintergrund. Und zwar folgenden:

Ich habe schon mehrfach gesagt , dass das Coronavirus ein objektiv existierendes Phänomen ist. Aber das Schauspiel, das jetzt dabei aufgeführt wird (Selbstisolation, Quarantäne usw.) zielt darauf ab, die Weltordnung auf dem Planeten Erde umzustrukturieren, das heißt die Staaten, die zwischenstaatlichen Beziehungen und Bündnisse neu zu ordnen und damit einen weiteren Schritt in der Globalisierung zu machen. Dieses Vorgehen wurde gewählt, weil die Globalisten  erkannt haben, dass Epidemien die Weltordnung sehr stark verändern. Durch diese Erkenntnis ist das folgende Anliegen entstanden: «Wie könnte man mit einer solchen Epidemie umgehen? Und was ist, wenn man in unserer absolut informativ geprägten Gesellschaft die Illusion schafft, dass die Welt von irgendeiner Epidemie überrollt wird?» Und genau diese Illusion wurde auch geschaffen.

Die Notwendigkeit einer Umstrukturierung aller Staaten hat einen anderen Hintergrund bekommen. Wenn jemand einen Steuerungsprozess startet, wird er immer damit konfrontiert, dass das Steuerungsobjekt sich etwas anders verhalten könnte, als dieser Jemand vorschlägt. Das betrifft in erster Linie komplexe soziale Supersysteme. Wenn, zum Beispiel, ein Umbau der Weltordnung gestartet wird, dann wird vor allem der Umbau der «Pax Americana»  (der direkte Einflussbereich der USA) realisiert – der Welt, in der die Vereinigten Staaten als Hauptgendarm auftraten. Die amerikanische Landes-«Elite» hat dabei die überstaatliche Steuerung mehrerer Länder  und Völker übernommen, weshalb  diese Landes-«Elite» parasitierte und existierte. Der Übergang zu neuen Prinzipien widerstrebt ihnen und natürlich wehren sie sich dagegen. Sie beginnen sich zu widersetzen, indem sie ihre Ressourcen in den verschiedenen Ländern und Staaten nutzen.   Der Globale Prädiktor, der dieses Manöver zur Umgestaltung aller Steuerungsprozesse in der Welt mit Hilfe der globalen Coronavirus-Pandemie gestartet hatte, muss aus diesem Grund manövrieren. Er muss die Taktik ändern, weil mehrere Subjekte durch ihre Außenpolitik in das Gebiet  der globalen Politik eintreten.

Und die amerikanische Landes-«Elite» kämpft darum, die «Pax Americana» zu erhalten, indem sie Teile ihrer Ami-Lakaien in allen Ländern nutzt – unter anderem wurde in Russland erneut ein Staatsstreich-Szenario aktiviert. Ich erinnere daran, dass der Staatsstreich  buchstäblich in den letzten Tagen vereitelt wurde, als die Medwedew-Regierung abgesetzt wurde. Damit die Medwedew-Regierung den Staatsstreich steuern konnte, hat diese Regierung Alexander Staljewitsch Woloschin in den Staatsdienst aufgenommen, weil Medwedew einе inkompetente Führungskraft ist, Alexander Staljewitsch aber – ein ausgemachter Handlanger in Persona, der für die Vereinigten Staaten nicht mal seine eigene Mutter verschont und sogar für die Interessen der Vereinigten Staaten zu krepieren bereit ist. Mit anderen Worten: ein gewöhnlicher Ami-Lakai, ein Handlanger. Die Voraussetzungen für den Staatsstreich wurden geschaffen. Ein Problem dieses Staatsstreichs lag in der Vorbereitung der Basis für den Staatsstreich, als sie die kleinen und mittelständischen Betriebe in die Grauzone gedrängt haben – Medwedew tat dies mit Absicht, damit genügend Sprengkraft für die Realisierung des Staatsstreichs vorhanden wäre. Aber eines hat er dabei nicht bedacht – wir sind hier in Russland.

In den Vereinigten Staaten setzte sich die amerikanische Landes-«Elite» den Globalisten ähnlich heftig zur Wehr. Und als sich die Gelegenheit ergab, mit Hilfe des Coronavirus Trump zu stürzen, und unter den bisherigen Prinzipien der «Pax Americana» an die Steuerung zurückzukehren, nutzten sie die Chance. Und es war kein Zufall, dass das Coronavirus gerade in den Staaten ausbrach, wo die Kräfte der US-Landes-«Elite» am stärksten sind und die Globalisten wenig ausrichten können.

In der jetzigen Situation ist daher der Sieg eines Kandidaten der Globalisten bei den Präsidentschaftswahlen in den USA in Frage gestellt. Schauen Sie, Sanders kann auf keinen Fall noch mal antreten, denn er war schon während der letzten Wahlen am Rande des Scheiterns und am Limit seiner Möglichkeiten, und jetzt ist er aus dem Wahlkampf ausgeschieden. Von allen Kandidaten bleibt nur Trump, und die Globalisten müssen ihn retten, denn wenn sie es nicht tun, wird ihnen alles in Folge des Dominoeffekts aus dem Ruder laufen und ihnen wird die Kontrolle über sämtliche Prozesse entgleiten. Aber die Vereinigten Staaten in Folge des Dominoeffekts zu verlieren – das ist sehr, sehr ernst, weil die Vereinigten Staaten heute das einzige Machtzentrum ist und die Welt («Pax Americana») immer noch vorwiegend auf der Basis des amerikanischen Dollars existiert. Es würde unkontrollierte Prozesse in Gang setzen, unter anderem auch in den Vereinigten Staaten, nicht nur in der übrigen Welt. Und in der gesamten Welt wird den Globalisten die Steuerung zusammenbrechen, denn die Steuerung durch die  Vereinigten Staaten wird zusammenbrechen. Die Mechanismen, die noch für das alte System erschaffen wurden, muss man langsam umbauen, das kann man aber nicht machen, wenn die Steuerung zusammenbricht – man muss sie dann komplett neu aufbauen. Und wer kann das machen? Währenddessen könnten auch irgendwelche regionalen Bündnisse entstehen, die in einen Konflikt mit dem Globalen Prädiktor treten, der schon seit dreitausend Jahren die Weltherrschaft anstrebt. Trump muss also um jeden Preis gehalten werden.

Deshalb wurde also so ein «junger und peppiger» Präsidentschaftskandidat wie Biden, der ab und zu mal vergisst, was er gesagt hat, ins Rennen geschickt. Und wer hätte das gedacht, gegen Biden wurde bereits eine Anklage wegen sexueller Belästigung erhoben. Aber Weinstein wurde doch wegen so eines Falls verurteilt – das war ein Präzedenzfall. Für Trump wird also faktisch der Weg freigeräumt.

Es ist aber nicht genug, für ihn den Weg freizuräumen – man muss den Wählern auch etwas positives anbieten können. Nur, was kann man positives anbieten, wenn es zu einer Rückbildung der weltweiten Inflationsblase kommt? Denn gerade die Amerikaner sind an der Entstehung dieser Inflationsblase maßgeblich beteiligt, gerade dort kam es zur Vermehrung dieser Finanzderivate im großen Stil. Man muss sich aus der Situation irgendwie befreien, aber man muss sich mit der amerikanischen Mentalität befreien – indem man etwas ähnlich positives wie der Goldrausch oder der Homestead Act von Lincoln anbietet, mit anderen Worten: «Geht, dort befindet sich euer Land, dort befindet sich euer Eigentum. Dort könnt ihr Geld verdienen, dort könnt ihr eure Fähigkeiten anwenden und sehr reich werden. Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten». Man muss den Leuten ein neues Land geben, das man besiedeln kann. Was für ein Land ist es? Das ist ein Land, das für die Menschheit unerreichbar ist – der Mond! «Wir werden in das Mondprogramm investieren, wir sind doch Amerikaner, wir waren schon mal auf dem Mond».

Über die Tatsache, dass der Flug der Amerikaner zum Mond ein Spektakel war, wissen die meisten Amerikaner gar nichts. Denn meistens wird der Beweis vorgelegt, dass wenn die Amerikaner damals nicht auf dem Mond gewesen wären, so hätte das die Sowjetunion – deren ideologischer Gegner – unbedingt ausgenutzt. Aber Tatsache ist, dass man der sowjetischen Partei-Nomenklatur nur ein Gefühl verschaffte, sie würden die Globalisten am Kragen halten, indem sie die realen Beweise habe, dass die Amerikaner nicht auf dem Mond waren. Haben sie diese Beweise aber je genutzt? Wurden sie von den Herren der Welt je zu ihnen an einen gemeinsamen Tisch eingeladen? Natürlich nicht. Denn es ist nicht genug etwas zu haben, man muss auch fähig sein, es zu nutzen. Im Endeffekt gilt die Sowjetunion als der Hauptbeweis dafür, dass die Amerikaner angeblich auf dem Mond waren.

Die Physik aber beweist – die Amerikaner waren nicht auf dem Mond! Man sagt: «Gut, falls sie auf dem Mond waren, so wurden sie dort bestimmter Strahlung ausgesetzt. Also muss man die Filme, die auf dem Mond waren, einer Spektralanalyse unterziehen und es wird als Beleg gelten, dass die Amerikaner auf dem Mond waren. NASA, gebt uns bitte die Filme!» Vorauf die NASA sagt: «In Ordnung. Kommt mit, wir holen sie». Man geht in die Aufbewahrungskammer, und: «Entschuldigung, die Kammer ist leer. Gestern waren die Filme noch hier! Wie sind diese kilometerlangen Filme nun verschwunden? Keine Ahnung». Und alle sagen: «Ja, ja, ja. Der Beweis ist halt nicht gelungen. Aber die NASA ist doch nicht schuld. Gestern waren die Filme noch da, heute sind sie weg – Pech gehabt, die NASA ist doch nicht schuld, dass die Filme verschwunden sind». Und so einen Unsinn kann man überall beobachten. Man kann darüber teilweise in dem ersten Buch «Über die Welt der verzerrten Spiegel» lesen, dort ist die Arbeit «Der Westen und die UdSSR, wie der “kalte Krieg” tatsächlich ablief» veröffentlicht.

Man hat also ein Betätigungsfeld, ein verlockendes Ziel: «Wenn man jetzt das Weltraumprogramm und die entsprechenden Technologien entwickeln wird, dann kommen die Aktien hoch… Elon Musk – das ist unser Symbol, hier können wir unser Geld anlegen, hier können wir Aktien kaufen und reich werden!»

Und je weiter, desto besser! «Das Coronavirus ist doch chinesisch, denn es kam aus China, aus Wuhan! Und wenn das so ist, dann lasst uns doch die zwanzig Billionen (also die gesamten Schulden der Vereinigten Staaten) auf Kosten von China tilgen, denn diese Pest kam doch von ihnen». So sagt der Wähler: «Man, was für einen Präsidenten wir doch haben. Wie stark er sich für unsere Interessen einsetzt! Schaut, er hat alle bezwungen. Er hat China mehrmals im Handelskrieg bezwungen. Wenn alle sagten: “Er kann dies nicht, er kann das nicht”, ist er gekommen und hat alle unterworfen. Kim Jong-un, Japan und Europa – er hat alle unterworfen. Stellt euch vor, er hat schon mal China bezwungen, also kann er das nochmal tun. Aber wenn wir ihn nicht wiederwählen, bleiben wir ohne Gewinn. Wer wird dann für unsere Verluste zahlen? Wie können wir dann reich werden? Nein, wir müssen Trump unterstützen! Dann wird er sich gegen China durchsetzen und dann ist endlich – America first, America great again!»

Das ist ein einfacher aber effektiver Zug, der speziell auf diese Wahlen zugeschnitten wurde. Die Verluste müssen irgendwie begründet werden und man muss irgendeine helle Zukunft versprechen. Die Verluste wurden begründet, die Zukunftsperspektive versprochen – also wählen wir Trump. Das war’s – er gewinnt. «Aber wenn er nicht gewinnt, wer soll dann das Ganze noch bewältigen? Schaut, wie China die ganzen Demokraten (also Landes-”Eliten”) fertig gemacht hat. Was konnten sie dagegen tun? Aber Trump!.. Ihr habt gesehen, wie er sie in dem Handelskrieg mehrfach bezwungen hat».

Das ist die Situation, die wir haben.

Fonds Konzeptueller Technologien

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