75. Jahrestag des großen Sieges

75. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion

„Frage-Antwort“ vom 11.05.2020

Moderator: Guten Tag, sehr geehrte Zuschauer, Zuhörer und Gäste im Studio! Heute ist der 11. Mai 2020. Vergangene Woche wurde in unserem Land und in der Russischen Welt ein großer Feiertag zelebriert – der 75. Jahrestag des Großen Sieges. Was können Sie darüber sagen?

Valeriy Pyakin: Gefeiert wurde nicht nur in der Russischen Welt. Ebenfalls wurde zum Beispiel in den Vereinigten Staaten dem Tage angedacht, allerdings mit einer Äußerung, dass das Hitlerreich ausschließlich durch die Aktionen Großbritanniens und der Vereinigten Staaten zerstört wurde, als hätte  die Sowjetunion überhaupt nicht existiert.

Was kann man über die Feierlichkeiten anlässlich des 9. Mai sagen? Das ist tatsächlich unser großer Feiertag, den wir in Gedenken daran begehen, dass unsere Väter und Großväter uns das Recht auf Leben auf dieser Erde verteidigt haben. In Bezug auf Russland war es ein beispiellos grausam, um die endgültige Vernichtung geführter Krieg, einfach beispiellos grausam – es ging um die Vernichtung Russlands sowohl als Staat, als auch um die Vernichtung des russischen Volkes, des gesamten multinationalen russischen Volkes. Die Aussagen darüber, dass die Vernichtung dem Sowjetmenschen galt, ist nur die halbe Wahrheit, denn der Hass auf die Russen war im Westen schon immer vorhanden. Die Russophobie existierte schon während der letzten Tausend Jahre seit der Gründung des Heiligen Römischen Reiches, lange bevor es die Sowjetunion gab. Dieser Feiertag ist einer, bei dem man Tränen in den Augen hat. Und das ist kein Zitat aus einem Lied – das ist es, was die Menschen bei diesem Feiertag wirklich fühlen, weil «es in Russland keine Familie gibt, die nicht einem eigenen Helden gedenkt».

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Doch was man auch sagen muss: die Schlacht vom 9. Mai 2020 haben wir im Wesentlichen verloren. Ich werde erklären, was passiert ist: Es gibt ein Lied von Alexander Gradsky, in dem gesagt wird: «die erste Halbzeit ist zu Ende und eins nur haben wir erkannt: damit Andere dich nicht verlieren, gib auf dich selber acht». Nun, damit keine Schlachten mehr verloren werden, (ich meine die Ereignisse vom 9. Mai, die wir jetzt noch genau besprechen werden) müssen wir eines verstehen: damit Andere uns nicht verlieren, damit sie verstehen, dass es Russland, die Russische Welt gibt und damit sie uns respektieren, müssen wir uns selbst respektieren und dürfen uns nicht verlieren.

Was ist also am 9. Mai 2020 passiert? Um das zu verstehen, müssen wir auf eine sehr wichtige Erklärung zurückkommen, die am 26. April gemacht wurde. Und zwar zu der Erklärung des Generaldirektors der Internationalen Nachrichtenagentur «Russland heute» und dem stellvertretenden Generaldirektor der Allrussischen staatlichen Fernseh- und Radioanstalt (WGTRK) Kisseljow, der von der Notwendigkeit sprach, ein Denkmal für den Naziverbrecher Krasnow aufzustellen, dem Kosakenformationen der SS unterstellt waren – die Unterabteilung einer Organisation, die vom Nürnberger Kriegsgericht als verbrecherische Organisation verurteilt wurde. Und nun bei weitem nicht die letztе Person, die das Informationsfeld in Russland formt, (er ist der Vorsitzende der Internationalen Nachrichtenagentur «Russland heute» und stellvertretender Generaldirektor der WGTRK – der ganze Staatsapparat ist ihm unterstellt) erklärt, dass man dem Menschen ein Denkmal errichten müsse, der dafür kämpfte, dass Russland in jeglicher Hinsicht nicht mehr existierte. In Russland gibt es wohl niemanden sonst, dem man ein Denkmal errichten könnte – man muss diesem faschistischen Blutsauger, diesem Bastard zu Ehren ein Denkmal errichten, der für die Vernichtung der Russen und Russlands kämpfte, dessen Kosaken Kinder in Brunnen ertränkten, Frauen und Kinder köpften, dessen Kosaken, um vor ihren Befehlshabern anzugeben, die gefangenen Rotarmisten köpften – und das sogar vor der Kamera, um zu zeigen, wie sie dem deutschen Herrn dienlich sein können. Und Kisseljow schlägt vor, diesem Blutsauger ein Denkmal zu errichten.

Es ist klar, dass die Erklärung einer solchen Person, selbst wenn er nur ein einfacher Journalist wäre und nicht in solchen verantwortungsvollen Positionen wäre, damit verbunden ist, dass er die Interessen einer bestimmten klan-wirtschaftlichen Gruppierung vertritt, die dieser Person das entsprechende Amt auch besorgte. Man muss also verstehen, dass hinter Kisseljow eine klan-wirtschaftliche Gruppierung steht, die in Russlands “Elite”, in Russlands Regierungsapparat breit vertreten ist und die für eine komplette Vernichtung Russlands kämpft, damit Russland zu einem Anhängsel des Westens wird. Das ist eine klan-wirtschaftliche Gruppierung, für die die Hitlerpolitik zur Vernichtung der russischen Menschen ein Leitbild ist und deshalb wollen sie  Krasnow  ein Denkmal aufstellen. Das muss man verstehen.

Und wenn wir gerade über alles sprechen, was in Russland passiert, muss noch ein Punkt berücksichtigt werden. Es herrscht Krieg im Donbass und es werden oft Fragen bezüglich des Minsker Abkommens gestellt: «Warum kann Russland dort etwas ausrichten oder warum kann es das nicht?» Es gibt kein abstraktes Russland – das muss man verstehen. Es gibt Russland mit einеm bestimmten Regierungsapparat, in dem unterschiedliche klan-wirtschaftliche Gruppierungen vertreten sind, welche wiederum eigene politische Interessen haben, die sie auf eine bestimmte Art und Weise realisieren. Dementsprechend träumt diese klan-wirtschaftliche Gruppierung, die hinter Kisseljow steht – eine faschistische Gruppierung – davon, Krasnow ein Denkmal zu errichten. Sie ist nicht daran interessiert, dass der Krieg im Donbass endet, und dass die Existenz des faschistischen Regimes in der Ukraine endet. Daher schöpft diese Gruppierung alle Mittel aus, damit der Krieg dort weitergeht. Sie hoffen darauf, den Krieg auf das Territorium Russlands zu verlagern. Und zur Unterstützung des faschistischen Regimes der Bandera-Blutsauger, die in Kiew die Macht an sich gerissen haben, nutzen sie ihre Posten und damit die Ressourcen Russlands.

Also, was ist am 26. April passiert und was wurde im Nachhinein deutlich? Ja, das sind die Interessen der klan-wirtschaftlichen Gruppierungen. Aber er hat das ja nicht einfach so gesagt, sondern er hat etwas damit bezweckt…

Fonds Konzeptueller Technologien

2 Gedanken zu “75. Jahrestag des großen Sieges

  1. Martin Rapp

    Leider ist dieser Beitrag nicht korrekt.
    Die Weltkriege wurden geführt, um die weiße Rasse zu zerstören – allen voran das Deutsche Volk.
    Putin weiß das und auch Sie wissen das.
    Die hier betriebene Geschichtsklitterung ist eines gebildeten Menschen unwürdig.

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    1. FKT Team

      Ich empfehle ihnen diese drei Videos anzuschauen wenn sie wirklich verstehen wollen um was es ging. Soviel werde ich jetzt schon verraten: Es ging schon über 100 Jahre vorher los!
      Zu dem Rest ab „um die weiße…“ Sie müssen dringend umdenken und verstehen das weder Deutschland noch Russland der Mittelpunkt der Erde sind.
      Jedes Land wurde zu eigenen Zwecken benutzt. Globale Politik…

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