30 Jahre der Deutschen “Einheit”

Wiedervereinigung oder Annexion?

„Frage-Antwort“ vom 05.10.2020

Moderator: In diesen Tagen jährt sich zum dreißigsten Mal die Wiedervereinigung Deutschlands. Damit verbunden gibt es folgende Frage: «Was ist damals wirklich geschehen? War es eine gleichberechtigte Vereinigung der BRD und der DDR? Oder hat sich die BRD die DDR einverleibt bzw. diese annektiert?»

Valeriy Pyakin: Im Allgemeinen kann man dies als Übernahme seitens der BRD bezeichnen, allerdings war es nicht die BRD, die das vollbracht hat. Denn die BRD ist bis heute kein souveräner Staat, sie ist immer noch ein besetztes Land.

Wenn aber früher im Rahmen der Länder der sozialistischen Gemeinschaft es das Staatssubjekt DDR gab (denn das war ein echtes Staatssubjekt, ein echter Staat) und ein besetztes Gebiet in Form der BRD gab, so gibt es heute nur noch das besetzte Gebiet in Form der BRD.

Die Vereinigung von DDR und BRD zu einem Staat fällt generell in den Bereich der globalen Politik und der konzeptuellen Macht. Schaut man sich heute all diese Ereignisse, die damals stattfanden, an, so kristallisiert sich Eines heraus: die staatlichen Steuerungen aller Länder des Westens und sogar der Vereinigten Staaten waren gegen diese Vereinigung, weil es nach ihrer Logik eine Vereinigung war, die dem Westen nicht von Nutzen sein würde. Der Westen konnte daraus einfach keinen Vorteil schlagen. Denn die Sowjetunion könne ja nicht zulassen, dass sie durch diese Vereinigung selbst irgendwelchen Schaden erleidet.

Für die Staatssteuerung war es deshalb ein Schock, als die Sowjetunion die DDR EINFACH SO dem Westen überließ: «Nehmt sie und macht damit, was ihr wollt». Also wurde in der DDR das Steuerungspersonal einer kompletten Säuberung unterzogen, man hat regelrecht mit ihm abgerechnet. Und dass man Honecker, den Oberhaupt der DDR, in eben jene Zelle gesteckt hat, in der er bei den Nazis saß, wurde zum Symbol – dem konzeptuellen, ideologischen Symbol dieser Wiedervereinigung. Mit anderen Worten: damit wurde verkündet, welche Ideologie hinter dieser Vereinigung stand und wogegen man kämpfen werde – gegen die nationale Souveränität Deutschlands. Und genau das ist es, was heute auch geschieht……

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7 Gedanken zu “30 Jahre der Deutschen “Einheit”

  1. Drusius

    Ich schätze die Vorträge von Herrn Pjakin sehr. Vielleicht könnte er mehr über die Bedeutung der Flaggen zeigen. Hier ist zum Beispiel eine Darstellung der deutschen Fahnen und deren Bedeutung in Kurzform (https://www.youtube.com/watch?v=xh6Ay75vd2g). Herr Pjakin hatte auch schon über die Längsstreifen in den Fahnen gesprochen (https://www.youtube.com/watch?v=tnRyuqB7d2w), die auf kein oder ein beschränktes Vertretungsrecht der „Regierung“ hinweisen. Könnten die Menschen die Fahnen deuten, würden sie besser wissen, was wirklich gespielt wird.

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  2. Drusius

    Die Wirtschaftsvereinigung „Alliierte“ haben einen Zwangsvertrag gegen Deutschland schon 1919 (Versailler Vertrag) abgeschlossen, die der Plünderung Deutschlands dienen und die Finanzierung des deutschen Inlands ausschließen, wie die Roter-Schild-Zentralbank Rußlands die Finanzierung des Inlandes ausschließt und wie Rußland sich auch Dollar leihen muß, um Rubel erschaffen zu können (siehe Fjodorow). Der privaten Roter-Schild-Zentralbank vor dem roten Schild der City of London (Reichsbank) wurde 1871 zur Finanzierung des Krieges gegen Frankreich gegründet, wie die FED zur Firnanzierungsverwaltung des ersten Weltkrieges gegründet, wie die exterritoriale BIZ in Basel als ein roter Schild vor dem roten Schwert der City of London zur Organisierung der optimalen Finanzversorgung für den 2. Weltkrieg gegründet wurde. Die Personenkonten werden dort geführt, seit 1930 die, der USA und später auch die, bei denen eine Einkommenssteuer eingeführt wurde. (1847 wurde die Preußische Zentralbank als Roter-Schild-Zentralbank vor dem roten Schwert der City of London gegründet für die Reichseinigungskriege – ich würde mir einmal eine Erklärung für Rot-Schwarz-Gold-Wappen suchen und die Geschlechter, die dahinter stehen – das nur, um einen Anreiz zu geben).
    Die Umwandlung der UdSSR in die Marktwirtschaft soll entsprechend des Planes „Horizont“ abgelaufen sein und der wurde 10 Jahre vor Gorbatschow begonnen, die „Oligarchen“ wurden ausgebildet, die „Dissidenten“ festgelegt und zwei Jahre vor Gorbatschows Auftritt wurde die von englischen und amerikanischen Rechtsanwälten entworfene „Verfassung“ in Washington DC (exterritoriales Gebiet) bestätigt. Für die DDR soll der Plan der Weltregierung „Strahl“ gehießen haben, wenn man glauben will, was man alles lesen kann.
    Vor der „Wiedervereinigung“ hat die Sowjetunion die Gebiete westlich der Oder temporär an die französische Besatzungsmacht abgetreten. Danach konnte die „Wiedervereinigung“ stattfinden. Das nur, um den Prozeß anzudeuten.

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  3. Tyler Durden

    Sehr gut … Valeriy Pyakin bringt es mit wenigen Worten mal wieder auf den Punkt, was die Deutschen partout nicht wahrhaben wollen: „Was die Vereinigung Deutschlands und die Zerteilung der Sowjetunion in NATIONALE QUARTIERE betrifft, so sind dies Glieder ein und derselben Kette“ … ich könnte jetzt ausholen, was die Deutschen sonst noch Alles nicht kapieren wollen … um die Lösung zu erwirken, müssen wir nur das Gegenteil tun, was der globale Predictor erwartet … und da gibt sich Valerie größte Mühe, das zu erklären … mal andersrum gedacht: Wie blöd sind wir eigentlich, die Hilfe nicht anzunehmen, statt dessen die trumpsche Schein-Erlöser-Theorie zu bejubeln und unsere eigenen Landsleute fertig zu machen?

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