Die Folgen des Brexit

Krise in Großbritannien

„Frage-Antwort“ vom 04.10.2021

Moderator: Guten Tag, sehr geehrte Zuschauer, Zuhörer und Gäste im Studio. Heute ist der 4. Oktober 2021.

Die folgende Frage wird von mehreren Nutzern gestellt, daher werden wir sie hier zusammenfassen. Sie werden gebeten, sich zu der Krise im Vereinigten Königreich zu äußern.

«Was ist das für ein Benzin-Schauspiel? Wenn sie sich in die Hose gemacht haben, dann bringen sie die Situation diskret in Ordnung. Warum es der ganzen Welt zeigen? Oder ist das eine Diskreditierung der Brexit-Enthusiasten? Geht das neblige Albion unter?»

ob die Menschen im Vereinigten Königreich es wollen oder nicht, die Wirtschaft bricht zusammen. Und die Wirtschaft bricht derart ein, dass allen gezeigt wird: «Sie haben Brexit bestellt? Der wurde geliefert wie bestellt.»

Valeriy Pyakin: Mit einem Schauspiel hat das hier nichts zu tun. Das ist, wovon ich ständig, seit ich weiß nicht wie vielen Jahren spreche – von der Umstrukturierung der gesamten Welt und dem Ende der Konsumgesellschaft. Man hat an diesem Brexit-Beispiel dem Vereinigten Königreich gezeigt, dass genau die Trottel bestraft wurden, die nichts verstanden haben, und statt den Austritt aus der EU aufzuhalten, für den Brexit gestimmt haben. Nun, beschweren Sie sich nicht. Sie wollten den Brexit? Den haben Sie in vollem Umfang bekommen.

Also, was geschieht hier? Unter dem Deckmantel des Coronavirus-Medienrummels, unter dem Deckmantel dieser Corona-Hysterie, wird tatsächlich die gesamte Weltwirtschaft neu formatiert. Es geschieht wirklich. Aber der Mensch ist keine «Ein-Aus-Maschine», er kann nicht heute das Leben eines erfolgreichen Hipsters führen und morgen als Straßenfeger aufwachen. Dafür muss man sein kulturelles Programm ändern, und ihm dazu den richtigen Anstoß geben. Wir wissen sehr wohl, dass die Menschen in der westlichen Gesellschaft so erzogen werden, dass sie über keine lebenswichtigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen, das Bildungssystem hat ihnen das nicht vermittelt. Alle von ihnen sind als “Manager” in Einkaufszentren beschäftigt – sie sind alle “retailers”, sie sind Verkäufer, sie sind alle so fabelhaft. Bereits nach einer kurzen Arbeitszeit werden sie müde und brauchen eine Pause. Aber wer soll die Straßen kehren, das Brot backen und die Lebensmittel in die Läden bringen? Der Pöbel natürlich. Die westliche Welt ist  von den Arbeitskräften (realen Arbeitskräften), die sie importiert, seit langem abhängig.

Im Vereinigten Königreich gibt es ein Problem nicht nur mit Benzin, sondern auch mit  Lebensmitteln: die Regale sind leer. Und vor allem, warum ist das so? Es fehlen über 100.000 Fahrer! Selbstverständlich, kündigte das britische Verteidigungsministerium an: «Wir retten euch. Wir stellen 200 Fahrer, um die Situation zu verbessern». Es werden jedoch mindestens 100.000 Fahrer benötigt, um die britische Wirtschaft im gewohnten Tempo am Laufen zu halten. Es handelt sich nicht nur um Tankwagen, sondern auch um verschiedene andere Lastwagen. Es fehlen sage und schreibe hunderttausend. Früher waren es die Ausländer, die jetzt ausbleiben. Ich rede nicht mal von der Reinigung irgendwelcher Büros, aber hier geht es um ein konkretes Problem: im Vereinigten Königreich fehlen über 10.000 Fleischer (Spezialisten für das Schlachten von Vieh). Und was bedeutet das für die Branche im Allgemeinen? Zur Zeit gibt es mehr als 150.000 Schweine, die notgeschlachtet werden müssen. Wir sprechen hier nicht von Kühen oder Geflügel  – nur von Schweinen. Was bedeutet es, wenn ein Tier nicht rechtzeitig geschlachtet werden kann und das Fleisch nicht weiter verarbeitet wird? Es bedeutet nicht nur, dass dem Verbraucher die Lebensmittel nicht in den Laden geliefert werden. Es bedeutet, dass die gesamte Kette unterbrochen wird: das Schwein wurde aufgezogen, es wurde geschlachtet, und an seiner Stelle steht ein Ferkel, bereit, aufgezogen zu werden – das ist die Nahrungskette. Und diese Kette beginnt nun zu zerreißen. Das kann zu einem gewaltigen Zusammenbruch führen, wenn zur Rettung der Produktion (wenn es dazu kommt) Schweine zwecklos geschlachtet werden und das Fleisch vernichtet wird. Es ist eine gemeine Sauerei  – das Fleisch vernichten zu lassen. Tiere, die zu Nahrungszwecken gezüchtet werden, bzw. ihr Fleisch, werden einfach weggeworfen, geschlachtet und weggeworfen.

Hier stellt sich die Frage: wozu soll die Produktion überhaupt erhalten werden? Es gibt niemanden, der liefert, niemanden, der konsumiert… Und wer sollte konsumieren? Es gibt viele Briten, die arbeitslos sind,  die von Krediten leben und sich in anderen Situationen befinden, aber sie wollen nicht arbeiten. Es gibt natürlich Landwirte und ein paar andere, die diese Art von Arbeit verrichten, aber der Großteil will nicht arbeiten. Sie wollen es einfach nicht. Stellen Sie sich vor, selbst, wenn sie es wollten, werden sie das Problem der heute fehlenden 100.000 Lkw-Fahrer nicht lösen können. Und man kann nicht einfach so von einem Pkw auf einen Lkw umsteigen  – man muss es lernen, die Fahrerfahrung sammeln, die Fahrkenntnisse erwerben.

Tatsache ist: ob die Menschen im Vereinigten Königreich es wollen oder nicht, die Wirtschaft bricht zusammen. Und die Wirtschaft bricht derart ein, dass allen gezeigt wird: «Sie haben Brexit bestellt? Der wurde geliefert wie bestellt.»

Ich wiederhole: dieser Prozess wird gesteuert, der findet in der ganzen Welt statt, alle sind betroffen. Und am Vereinigten Königreich wird lediglich die METHODIK erprobt. So ist also der Stand der Dinge.

Fonds Konzeptueller Technologien

9 Gedanken zu “Die Folgen des Brexit

  1. DoMl

    Ich kann Herrn Valeriy Pyakin hier nicht zustimmen. Ich bin heute an einer großen Fleischerei in meiner Stadt vorbei gelaufen. Die Arbeiter hatten Mittagspause. Es waren viele Neubürger dabei. Schwarze, Araber usw.

    Ich könnte nur im äußersten Notfall so einer Arbeit nachgehen. Einfach aus dem Grund, weil es an sich schon eine schlecht bezahlte Sklavenarbeit ist, ohne nennenswerte Persönlichkeitsentwicklung dabei. Und zweitens, weil ich mit meiner eigenen Arbeitskraft auch noch meine eigene Vernichtung bezahle. Das nagt schon sehr an der Würde! Behaupte ich mal. Arbeiten mit einem großen Anteil an Persönlichkeitsentwicklung, wie mit Pferden, sind dabei etwas anderes. Man bezahlt zwar damit auch die eigene Vernichtung, aber man macht für sich persönlich auch Gewinn.

    Die meisten Menschen wissen zwar nichts über die überstaatliche Steuerung. Dennoch denke ich, sie spüren es unterbewusst sehr wohl.

    Und wenn die Schwarzen hier so einer Arbeit nachgehen…genau deshalb, für diesen Wohlstand mit Mindestlohn und ungeheuren Strompreisen sind die doch gekommen. Dann sollen sie sie bitte auch machen. Und es gibt ja wohl genügend, die nicht arbeiten. Der große Teil sogar. Was nicht bedeutet, dass sie nicht mit uns im gleichen Boot sitzen. Nur vernichten sie uns gerade. Und das in Teilen sogar sehr willentlich. Das nagt sehr wohl an der Würde und jeder Europäer hat dabei das Recht, sich drei mal zu überlegen ob es das Wert ist. Egal wie gut gebildet

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  2. DoMl

    Das sagt Pyakin wirklich schon ein paar Jahre…wie schnell die Zeit doch vergeht. Ich denke so langsam kann man diese Umstrukturierung „anfassen“, sie ist einfach nicht mehr zu übersehen. Bedeutet für uns auch aus dem Knick zu kommen, mehr lernen und mehr Mitstreiter gewinnen. Bin mal gespannt wie es die nächsten Monate hier auf dem Festland weitergeht und was für Methoden noch auf und zu kommen…

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  3. Quax der Klimaforscher

    Das Beispiel UK nach Befall durch die Corona Variante „CoV-Brex-forte“ ist sehr treffend und zeigt das Hauptproblem: Die Globalbrandstifter als Schläferzellen in den Hausapotheken sowie auch in den freiwilligen Feuerwehren aktiv, versuchen mit Brandbeschleunigern der Marke CoV-XXX ihre Eine-Welt-Heilslehren der gesamten Menschheit im Eilverfahren überzustülpen. Ihr Ziel heißt: Die Reformatierung der ganzen Welt mit den vergoldeten Tätern in der Mitte getragen von ihrer Rest-Helotenwirtschaft. Die Täter hatten bisher Glück, dass sich ihre potentiellen Opfer global unterorganisiert zeigten. Doch der vermeintliche Vorsprung schmilzt, wie der Schnee in der Sonne mit oder ohne Klimawandel 🙂 Da kann auch keine Panik oder Smartvirus helfen. Es ist erst 100 Jahre her seit der gewaltsamen Unterwerfung von vormals allzu unabhängigen kontinentalen Realwirtschaften, die der neuen Welt-(Un)ordnung im Wege standen. Und es ist ist erst 30 Jahre her seit dem Startschuss zum Durchmarsch einer weltweit entfesselten Spekulationswirtschaft: Diese gilt es zu zerschlagen und die Rückabwicklung der Eine-Welt-Konzepte in den Kreis der globalen Brandstifter bzw. Täterfamilien hineinzutragen!

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  4. Drusius

    Lieferketten werden bewußt und planmäßig und systematisch unterbrochen, die Hyperinflation wird begonnen und das Motto „Keiner soll hungern ohne zu frieren“ ausgegeben. Das hört sich wirklich nach einem geplanten Systemwechsel an, wo die Leute dann zufrieden sein sollen, mit dem was sie noch bekommen können. Es läuft die größte Umverteilung von unten nach oben, die es jemals in der Geschichte gegeben hat. Agenda 2030 läßt grüßen. Mal sehen, wie weit das getrieben wird.

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    1. Drusius

      Der Brexit lief schon eine ganze Weile. Mit dem Brexit hat die ganze Versorgungseinschränkungsaktion wohl nicht viel zu tun. Das ist ein anderer Plan bei dem die Nationalstaaten gebildet werden, die sich selber zu versorgen haben. Im Jahr 2020 trug in England die Landwirtschaft rund 0,6 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt Großbritanniens bei, die Industrie rund 16,9 Prozent und der Dienstleistungssektor rund 72,8 Prozent. Vermutlich hat das Finanzplünderungssystem der City of London den Hauptteil der Dienstleistungen erbracht. Da das System abgebrochen wird, kommt es zu gewaltigen Umstrukturierungen, die der Eigenversorgung dienen. Eine Selbstversorgung ist ohne das Machtzentrum der City of London kaum zu schaffen. Deagel.com hatte bis 2025 auch ein Schrumpfen der Bevölkerung um zwei Drittel prognostiziert, wenn ich mich recht erinnere.

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  5. heide tittel

    Nitzsche „…die viel zu Vielen… “ Nun, ich bin nicht traurig, wenn ich dem Endziel Glauben schenken darf. Es wird doch Zeit, dass die Art, welche die Erde aufzufressen droht, endlich einschränkt und das drastisch. Die Achtung gilt dem Leben an sich und zwar allem Leben. Homo sapiens sapiens hat da keinerlei exponierte Stellung, auch wenn das kulturell festgeschrieben wurde und den Leuten permanent nahegebracht wird. Eine unverantwortliche Handlungsweise seit Jahrhunderten oder länger! Man gestatte mir zu bemerken, dass dafür der globalen Steuerung gehörig die Ohren langgezogen gehört! Naturgesetze vernachlässigt man nicht ungestraft. Allerdings zahlt die Rechnung nun jemand anders.

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    1. DoMl

      Denen gehören auf jeden Fall die Ohren lang gezogen, sehr schöne Ausdrucksweise 😄. Ob es gut ist das das Ziel die Reduzierung der Menschheit ist hm…ich denke nicht das sie das Endziel erreichen. Ein paar Milliarden weniger, aber die komplette Kontrolle. Da wird die hierarchisch höhere Macht hoffentlich nicht mit spielen. Wobei wer weiß schon was gewollt und nicht gewollt ist. Und wie lange lebt so ein kleines Menschlein. Eine Veganerin erzählte mir mal, vor 2000 Jahren mussten die Menschen klar Fleisch essen, aber heute, heute sind wir Menschen so weit entwickelt, das brauchen wir nicht mehr. Wir werden eine neue Spezies in der Art. Sehr Radikal war sie….eben diese exponierte Stellung die sie ansprechen. Da konnte ich mit meinen Barbarentum nicht ankommen. Da kann die dünne dann mit ihrem Salat gleich die Straßen mit der Hand fegen oder schön am Bau mit anpacken. Aber fürs Hipstertum braucht man keine Muskeln und am Bau ist auch nicht in…übrigens finde ich es erfrischend, wie jung Pyakin teilweise trotz des Alters und des enormen Wissens geblieben ist. Vllt gerade deshalb.

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