Verhandlungen mit dem Westen

Die Ergebnisse der Treffen Russlands mit USA, NATO und OSZE

„Frage-Antwort“ vom 17.01.2022

Moderator: Guten Tag, sehr geehrte Zuschauer, Zuhörer und Gäste im Studio! Heute ist der 17. Januar 2022.

Valery Viktorovich, bitte kommentieren Sie die Ergebnisse der Treffen Russlands mit den USA, der NATO und der OSZE. Auch das, was Sergej Lawrow sagte: «Die Geduld Russlands mit dem Vorgehen des Westens ist zu Ende. Wir lassen uns Zeit beim Einspannen der Pferde, jetzt ist es aber an der Zeit loszufahren.» Bedeutet dies, dass Putin auf den globalen Ebenen der Steuerung die Hände nicht mehr gebunden sind? Können wir in naher Zukunft mit einer Lösung der Donbass-Frage rechnen?

Valeriy Pyakin: Was die Situation um den Donbass betrifft, habe ich praktisch schon alles gesagt, aber wir werden das Thema hier noch etwas vertiefen. Worum geht es hier also? Wie sagte Stoltenberg? «Wir führen keine offenen Verhandlungen.» Der Punkt ist, dass ein großer Teil der russischen “Elite” (und das ist eine Lakaien-“Elite”) die Veröffentlichung des Vertrages mit den Vereinigten Staaten und das Abkommen mit der NATO, als eine Art deklaratorische Position wahrgenommen hat, innerhalb derer bestimmte Positionen aufgegeben werden können. Unsere westlichen Verhandlungspartner sehen das Abkommen und den Vertrag genauso. Und sie wollen grundsätzlich nichts davon hören, dass: «Das unser Standpunkt ist.» Wenn Rjabkow vor den Verhandlungen sagt«Unsere Partner müssen verstehen, dass sie Kompromisse eingehen müssen. Dies ist unser Standpunkt. Es handelt sich nicht um eine Speisekarte, aus der man sich etwas aussuchen kann. Das ist die Grundlage, auf der wir jetzt Dialoge führen. Sie ist die Grundlage des Handelns, sie ist die Grundlage der staatlichen Politik. Wir werden um kein Jota zurückweichen.» Aber Rjabkow sagte auch: «Wir verlassen uns nicht auf die Verhandlungsfähigkeit unserer Partner.» Dann stellt sich die Frage: Worüber soll man verhandeln?

Zudem ergibt sich Folgendes: Wenn Russland seinen Standpunkt dargelegt hat, muss es ihn auf der internationalen Agenda bestätigen. Und das wird ohne Verhandlungen nicht funktionieren. Das heißt, irgendjemand muss unbedingt etwas zu dieser Agenda sagen und irgendetwas tun, trotz des Gezeters all der NATO-Strukturen innerhalb Russlands, der Lakaien-”Eliten” und anderer, dass Russland nachgeben muss, Russland dies und jenes tun muss. «Wofür? Sie haben uns versprochen, ein NATO-Vertretungsbüro in Russland zu eröffnen! Sie reden doch mit uns, nicht wahr! Wie können wir danach auf irgendeine Form russischer Souveränität bestehen?» Das heißt, sie sprechen im Grunde aus einer Position des Landesverrats, sie sprechen gegen Russland.

Als sie in die Verhandlungen mit uns eintraten, hofften die Vereinigten Staaten, die NATO (die letztlich auch die Vereinigten Staaten sind) und die OSZE (ebenfalls die Vereinigten Staaten), dass es zu einer ernsthaften Änderung der Position Russlands kommen würde, und die Landes-“Eliten” Russlands würden für diese Änderung sorgen, dass Russland entweder Kasachstan verraten (dann würde es heißen: «Was wollt ihr denn von uns? Schaut, was in eurem Hinterhof passiert. Euer Hinterhof brennt, und ganz Russland wird bald brennen!»), oder dort eingreifen und sich festfahren würde. Auch hier hat es nicht funktioniert – Russland kam, erledigte seine Aufgabe und zog wieder ab, und behielt die Stoßverbände für sich, um neue Aufgaben lösen zu können.

Aber welche neuen Aufgaben sind das? Während der Vorbereitung auf die Verhandlungen erklärte die NATO beispielsweise sofort, dass «wir weiter expandieren werden.» Zum Beweis haben sie die NATO-Luftwaffe in Estland, Litauen und einen Stützpunkt in Polen verstärkt. Sie haben ein Abkommen mit der Slowakei geschlossen, sie heizen die Situation in der Ukraine an, sie schreien: «Russland wird bald angreifen, bald greifen sie an, sie werden angreifen! Russland wird eine False-Flag-Aktion starten und einen Vorwand für einen Angriff auf die Ukraine suchen.» Haben Sie den Verstand verloren? Russland muss nach einem Vorwand für einen Angriff auf die Ukraine suchen? Wenn Russland die Ukraine angreifen wollte, dann hat Russland in acht Jahren sehr viele echte Vorfälle gehabt (nicht irgendwelche erfundenen, sondern konkrete, einfach reale Vorfälle). Ein ganzer Güterzug kann mit Forderungen an die Ukraine voll beladen werden. Von dort geht eine bestimmte Gefahr aus. Wenn Russland also die Ukraine angreifen wollte, braucht es keine False-Flag-Aktion – Russland hat genügend echte Gründe. Aber wir werden nicht angreifen.

Und wenn die Vereinigten Staaten schreien, dass die Ukraine angegriffen werden soll, bedeutet dies, dass die Ukraine selbst einen Angriff plant. Und wir sehen doch die Vorbereitungen für einen ukrainischen Angriff auf Russland. Sie haben all ihre Truppen an die Grenze verlegt, sie haben sogar alle Einheiten der Pontoniere an die Grenze verlegt…

Weiter geht es in der PDF…

Fonds Konzeptueller Technologien

4 Gedanken zu “Verhandlungen mit dem Westen

  1. Christine Beugat

    Die USA Ashkenazi-Kabalen und die russische Khazarischen-Kabalen haben es eilig ihren Plan Eine Welt Herrschaft unter David Stern zu schaffen, und Putin-Russland ist die Letzte Hürde auf dem Weg zur Welt-Zionismus worüber Albert Pike 1871 schrieb.

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  2. Betrachter der diplomatischen Bühne

    Sehr wichtig die eindrückliche Analyse von V Pyakin angesichts des verqueren Narrativs des atlantischen Medienkartells, welches nicht müde wird ihre Lügenbotschaften gleich Papageien rund um die Uhr auszustrahlen. Jetzt sitzt die Fraktion der US-Weltpolizisten mit ihren transnationalen HIWI-Lakaien in der eigenen Falle – wie schön! Es scheint, dass die atlantischen Sandkastenstrategen fürwahr vom Hungertuch ausgelutschter Blaupausen aus vorigen Jahrhunderten nur leben. Die beiden russischen Vertragsangebote an USA und NATO sind echte Meisterwerke der Staatskunst, auch wenn die verrückten Adressaten jetzt die Welt nicht mehr verstehen. Nun scheint der Ex-Weltpolizei endlich zu dämmern: Im Fall von künftigen tödlichen Verstößen, kriegen sie selbst eines auf die Mütze – nicht nur in der Ukraine, sondern überall, selbst auch `dahoam` – oh je, oh je 🙂 Das ist und bleibt die einzige frohe Botschaft, die atlantische Kriegstreiber-Crime-Familes samt ihren HIWI-Opportunisten in der Lage scheinen sinnzusammenhängend mit letzter Müh & Not gerade noch zu verstehen. Gott sei Dank!

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  3. andreas.woeltge@posteo.de

    Hallo,

    das kann ich leider nicht zu ende lesen, weil Google drive irgendein Konto verlangt. Google ist ja der Feind der Freiheit. Wieso macht ihr sowas ? Mit Google will ich nichts zu tun haben.

    MfG

    A. Wöltge

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