Interview Alina Lipp und Valeriy Pyakin Teil 4

Rusophobie – das Zündfeuer zur Zerstörung Deutschlands

Interview mit Alina Lipp (Teil 4/8) vom 11.07.2022

Alina Lipp: Was zur Zeit in Deutschland passiert, ist – erstens – starke Russophobie (ich würde sogar sagen, dass es sich wiederholt um  Faschismus gegen Russen handelt), und – zweitens – ist der Bundeskanzler Olaf Scholz gerade dabei, die gesamte deutsche Wirtschaft zu zerstören. Sie hätten die Möglichkeit, wie bisher russisches  Gas einzukaufen, aber sie ruinieren jetzt lieber das ganze Land. Den Kunden wird bereits mitgeteilt, dass «es in Zukunft leider kein warmes Wasser mehr geben wird – nur noch morgens und abends.» Und das geschieht nicht hier in Donezk, sondern in Deutschland. Warum macht die deutsche Bundesregierung das? Was will sie damit erreichen? Warum glauben Sie, dass es immer noch eine Möglichkeit gibt, dass dort am Ende doch noch alles gut ausgeht?

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Valeriy Pyakin: Nun, zunächst einmal sind alle sozialen Prozesse sehr, sehr träge. Was die staatsbildende Komponente in der Kultur des deutschen Volkes angeht, so ist diese aus der Kultur des deutschen Volkes in Ostdeutschland nicht einfach verschwunden.

Ich wiederhole: Die Aufgabe der globalen Steuerung bestand immer darin, Deutschland und Russland gegeneinander auszuspielen, damit wir uns im Interesse der überstaatlichen Steuerung gegenseitig umbringen. Und dementsprechend wird natürlich die Russophobie geschürt.

In Russland wird ebenfalls die Russophobie geschürt. Wie viele sogenannte verängstigte Patrioten haben wir, die geflüchtet sind? Wie viele unterschiedliche Leute haben wir in der Regierung, die sich schämen, Russen zu sein? Wir sind mit einem sehr schlechten Hinterland in diese Spezialoperation eingetreten (und der Westen hat die ganze Zeit damit gerechnet, dass wir scheitern werden). Wir werden das überstehen, wir werden das definitiv überstehen. Und das ist auch die Garantie dafür, dass sich auch in Deutschland alles wieder normalisiert. Denn Russland ist nicht daran interessiert, irgendeine Kultur zu zerstören, ganz gleich, wie sie beschaffen ist. Russland ist aber daran interessiert, dass sich diese Kultur entwickelt oder aber im Laufe des Lebens der Träger dieser Kultur einebnet, d.h. die Träger dieser Kultur sollen unter dem Einfluss des Lebens selbst die Entscheidung treffen.

Wenn die ukrainische Kultur absolut künstlich geschaffen wurde, dann müssen sie die russische Sprache, die russische Literatur und dergleichen verbieten, um zu überleben. Und deshalb wird die ukrainische Kultur eben das Randsegment – das Segment der «okraina» – einnehmen, das sie schon immer hatte. Wenn Sie denken, dass die sibirische Ukraine (das ist eben der Altai, Westsibirien) … Hier gibt es zwar weniger eigene Nuancen, aber wir könnten auch, sagen wir, auf der Grundlage der Tschaldonen und der Kershaken, unsere eigene Ukraina-, also Randgebiets-Kultur und -Sprache aufbauen. Aber das geschieht nicht. Denn wir verstehen, dass dies nur eines der  Elemente der allgemeinen russischen Kultur ist. Auch die ukrainische Kultur wird ein Element der allgemeinen russischen Kultur bleiben, sie wird nirgendwohin verschwinden, aber all das Fremde wird verschwinden.

Was die Ausgrenzung der russischen Kultur im Westen betrifft, so ist das ein anderes Prinzip. Momentan wird über die Frage entschieden, «wie die Welt einmal aussehen soll». Die Welt, die auf der Kolonialisierung anderer Völker und der Zerstörung ihrer Kulturen beruht hat, geht ihrem Ende entgegen. Die letzte Hoffnung des Westens besteht darin, dass die internen Verräter in Russland ihr Land trotz allem zum zweiten Mal verraten werden und dass Russland dadurch zusammenbricht und sich nie wieder davon erholt. Sehen Sie sich an, nach welchen Kriterien die westliche Welt gelebt hat: Sie hat immer auf Kosten anderer Länder gelebt, die der Westen ausgebeutet hat. Noch nie hat der Westen nach einem anderen Prinzip gehandelt. Schauen Sie – nachdem in Europa die internen Ressourcen ausgegangen waren, sind sie mit Kreuzzügen in den Nahen Osten eingefallen, dann sind die Ressourcen wieder zur Neige gegangen – also haben sie das Byzantinische Reich zerstört und geplündert; gingen ihnen wieder die Ressourcen aus, sind sie losgezogen, um Afrika und Amerika zu kolonialisieren; und als dort die Ressourcen aufgebraucht waren, gingen sie nach Russland. Und zum letzten Mal haben sie auf Kosten Russlands überlebt. Der Zusammenbruch der Vereinigten Staaten hätte sehr schnell kommen müssen, aber als Folge des Verrats der Parteinomenklatur der Sowjetunion brach die Sowjetunion ein halbes Jahr vor dem scheinbar unvermeidlichen Zusammenbruch der Vereinigten Staaten und deren Untergang zusammen und rettete auf Kosten ihrer Ressourcen die Vereinigten Staaten.

Fonds Konzeptueller Technologien

4 Gedanken zu “Interview Alina Lipp und Valeriy Pyakin Teil 4

  1. Drusius

    Wenn die Kolonialverwaltung für DEUTSCH Waffen liefert, so ist das so geplant, um eine Eskalation zu ER-schaffen. Langsam sehe ich die Kosaken ihre Pferde in der Spree tränken und Irlmaier wahr werden. Was mir etwas Bauchschmerzen macht, ist die Vorausschau von Deagel.com für 2025 mit noch 28 Millionen Einwohnern in DEUTSCH. Sind das die alten oder vermutliche neue Planungen?

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    1. Drusius

      Wir sollten nicht vergessen, daß die Firmen, die DEUTSCH verwalten im Handelsrecht agieren (unter Kriegsrecht). Die Begünstigten des Systems, das sind die, die aus dem Handeln und aus der Bürgschaft der auf Personen reduzierten Menschen profitieren, zu 90 Prozent aus dem Ausland kommen und die vor allem den Besatzungsmächten angehören. Unter solchen Bedingungen ist eine eigenständige „Politik“ unmöglich. Es ist ein inszeniertes Theater, um ein System abzubrechen. Der Spielplatz dazu ist Deutschland, wie auch für die Inszenierung des Kommunismus, Rußland gewählt wurde. Vielleicht sollte einmal gesagt werden, von wem.

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  2. Bembel

    Lipps Fragestellung ist falsch. Pyakins Antwort ungenügend. Lipp verwechselt Deutschland mit den in Deutschland ansässigen Medien; und Pyakin muß Rücksicht nehmen, eine Medienmacht gibt es auch in Rußland.
    Anstatt das Hauptproblem unter die Lupe zu nehmen, also das Geldsystem, wird von Faschismus geträumt. Wenn man genug Geld hat, kann man sich jede Revolution kaufen, schließlich wurde dafür gesorgt, daß die Armut den Nährboden zur Verfügung stellte. Dann sind Bolschewismus bzw. Faschismus keine russischen bzw. deutschen Revolutionen, den demokratischen Schwarzen Freitag nicht zu vergessen, Hauptsache die propagandistische Perspektive führt in den Krieg. Eine historische Perspektive ist dann wahr, wenn eine langfristige Entwicklung Souveränität zeigt.

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  3. Astrid

    Vielen lieben Dank für die Übersetzung, es ist alles sehr erschreckend und traurig!
    Und ich frage mich oft Deutschland wohin gehst Du?

    Noch sitzt Ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum
    Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit alten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott. Theodor Körner ein deutscher Dichter und Freiheitskämpfer
    1791 – 1813

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