Przewodow und der III. Weltkrieg

Der Raketeneinschlag in Polen als Krönung des G20-Gipfels und warum Biden „zurückgerudert“ ist

Eine Zusammenfassung der „Frage-Antwort“-Sendung vom 21.11.2022

Moderator: Ich grüße Sie, sehr geehrte Zuschauer, Zuhörer und Freunde hier im Studio. Heute ist der 21. November 2022.

Die Hauptfrage der heutigen Sendung: Kommentieren Sie bitte die signifikanten Ereignisse der vergangenen Woche – den Ostasiengipfel in Kambodscha, den G20-Gipfel auf Bali und die Geschichte mit der Rakete, die in Polen eingeschlagen ist.

Ereignisse der vergangenen Woche – den Ostasiengipfel in Kambodscha, den G20-Gipfel auf Bali und die Geschichte mit der Rakete, die in Polen eingeschlagen ist.
HANDOUT – 16.11.2022, Indonesien, Nusa Dua/Bali: Nach dem Einschlag einer Rakete in Polen kommen am Morgen Joe Biden, Präsident der USA, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Pedro Sánchez, Ministerpräsident von Spanien, Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, Rishi Sunak, Premierminister von Großbritannien, und Justin Trudeau, Premierminister von Kanada, am Rande des G20-Gipfels für Beratungen zusammen. Zur „Gruppe der 20“ gehören die wichtigsten Wirtschaftsmächte aller Kontinente, darunter die USA, China, Russland und Deutschland. Foto: Steffen Hebestre/Bundesregierung/dpa – ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Valeriy Pyakin: All die Ereignisse, die Sie eben erwähnt haben, sind tatsächlich sehr signifikant. Doch es gibt etwas, was all diese Ereignisse verbindet – ich meine den Absturz der ukrainischen Flugabwehrrakete in Polen, wodurch zwei Menschen ums Leben kamen. Bei diesem Vorfall ist vieles unklar, darüber reden wir gleich.

Wie kann denn dieser Vorfall weitere Ereignisse – den Ostasiengipfel in Kambodscha, den G20-Gipfel auf der indonesischen Insel Bali – verbinden? In welcher Beziehung steht das alles zueinander? Auf den ersten Blick sind diese Gipfeltreffen und die besagte Rakete zwei verschiedene Paar Stiefel. Doch wenn wir uns den G20-Gipfel auf Bali genau anschauen, werden wir feststellen, dass es dort einen starken Informations-Feldzug gegeben hat, mit dem Versuch, eine antirussische Resolution zu verabschieden, um Russland zu verurteilen. Doch das hat nicht funktioniert, trotz aller Bemühungen der US-amerikanischen Delegation. Um ihr Ziel zu erreichen, hat die amerikanische Delegation die ostasiatischen Länder schon während des Gipfels in Kambodscha unter Druck gesetzt. Schon dort wurden die Vorbereitungen zur Verabschiedung dieser antirussischen Resolution getroffen. Trotzdem ist der Plan nicht aufgegangen.

Was war noch am G20-Gipfel auf Bali bemerkenswert? So ein Format von Treffen hat kein festes Reglement. Doch es gibt ungeschriebene Regeln, die sich für das G20-Format herauskristallisiert haben. Man hat gegen diese Regeln grob verstoßen, indem man einem Land das Wort erteilt hat, das gar kein G20-Mitglied ist. Ich meine die Ukraine. Und noch viel mehr – der amerikanische P-Resident in der Ukraine, Wladimir Selenskyj, hat gute 20 Minuten geredet, obwohl nach dem Reglement allen Staatschefs – auch dem amerikanischen Präsidenten Joe Biden – maximal 3 Minuten Redezeit zustehen. Die Rede Selenskyjs wurde als Video ausgestrahlt, sodass man diese Rede nicht aufhalten konnte.

Man hat alle Gipfel-Teilnehmer gezwungen, zuzuhören. Selenskyj hat über Russland nur in beleidigender Art und Weise gesprochen, die in der Diplomatie nicht zulässig ist. Seine Sprache war die der Propaganda. So hat Selenskyj zum Beispiel die Russen als “Raschisten” bezeichnet – einen neuen Begriff eingeführt, um Assoziationen mit dem Faschismus zu wecken. Das ist Teil einer langfristigen globalen Informationskampagne gegen Russland. Der Begriff “Raschist” wird im Rahmen dieser Kampagne zielgerichtet gebraucht. Bisher war es unvorstellbar, dass ein Staatschef so einen Begriff während des G20-Gipfels über die Lippen bringt. Nun ist es geschehen. Das ist ein Zeichen, dass sehr ernste Umstände eingetreten sein müssen, die dazu geführt haben. Es geht um ein Ereignis, das die Welt verändern soll.

Wohin das führen soll und worauf das abzielt – darüber hat Selenskyj in seiner Rede auch gesprochen. «Es gibt das G-19 Format, jedoch kein G20-Format» – behauptete er. Damit hat er Russland aus diesem Format ausgegrenzt. Russland hat er also als Außenseiter dargestellt.

Nun passen Sie bitte genau auf: die Vereinigten Staaten bereiten eine G20-Resolution vor, die Russland aburteilen soll; währenddessen redet Selenskyj, dieser “Einpeitsch-Redner”, dass Russland aus der Weltgemeinschaft hinausgeworfen werden und zum Paria der Welt werden soll. So sehen wir ein Zusammenspiel zwischen der US-amerikanischen Regierung und Herrn Selenskyj. Wir wissen ganz gut, dass Selenskyj in der Ukraine über gar nichts bestimmt. Mittlerweile bestimmt er nicht mal mehr über sein eigenes Leben. Ein Konvoi begleitet ihn ständig. Das sind keine Leibwächter, keine Personenschützer, sondern ein richtiger Konvoi, der dazu da ist, Selenskyj zu beseitigen, sobald dies erforderlich wird. Daher darf man aus Selenskyj keinesfalls einen “Märtyrer-Helden” machen.

Nun stellt sich die Frage: warum ist Selenskyjs Cherson-Besuch am Vortag, am 14. November, so reibungslos und sicher verlaufen?

Weiter geht es in der PDF…

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